Juvignac
 
Kunst
 
 

Juvignac, der Ort, den es zu entdecken lohnt

       Fragt man in Montpellier, ob es sich lohnt, Juvignac zu besuchen, dann stößt man oft nur auf ein Schulterzucken. Für die Nachbarn aus der großen Stadt besteht dieser Ort nur aus einigen Häusern, in denen die Leute schlafen, bevor sie in Montpellier arbeiten gehen...
 
       Doch sobald man etwas näher hinschaut, ändert sich das Bild - dann wird Juvignac zum Treffpunkt der Liebhaber von Natur, alten und neuen Steinen.
 

 
 
Der Kreisverkehr von Juvignac
 
 
 
 
 

Zwischen unberührter Natur und Hochhäusern

       Juvignac ist ein Ort, wo die Natur noch ganz viel Platz hat. Im Moment sind nur 23 Prozent des Territoriums bebaut - auch wenn sich diese Ziffer im Moment ständig erhöht - und fast der ganze Rest ist Heideland. Die Lage von Juvignac ist so mit keiner anderen zu vergleichen: auf der einen Seite Weinberge und das Tal der Mosson, auf der anderen Seite Heideland, soweit das Auge reicht, und gegenüber, nur durch die Mosson getrennt - die Hochhäuser des Bezirks von Montpellier, der nach dem Fluss den Namen Mosson erhielt.
 
 
Juvignac, zwischen Natur und Hochhäusern
 
 
 
 
 

Natur gegen Beton - gegen Geschichte...

 
       So steht man auf dem Hügel von Juvignac, mit Blick auf den Ort und die Hochhäuser von Montpellier-Mosson... und hinter sich unendliche Natur. Doch hier steht nicht nur die Natur im Gegensatz zu Beton, sondern auch das Alte im Gegensatz zum Neuen. Ein hochmodernes Einkaufszentrum und das neue Rathaus vermitteln den Eindruck einer rein funktionellen „Vorstadt” von Montpellier - wobei das Rathaus mit seinen Wassergräben und Springbrunnen und den Scheiben, in denen sich das Leben von Juvignac spiegelt, von städtebaulichem Geschmack zeugt. Doch nur eine Straße weiter fängt die Geschichte an.
 
 
 
 
 
 
 
       Sein altes Rathaus und seine römische Brücke über den Fluss Mosson erinnern an alte Zeiten, das neue Rathaus besticht mit seiner Glasfassade und den Wasserspielen, und ein Spaziergang durch den Wald, an der Mosson entlang ist eine Erholung für alle, die die Natur zu schätzen wissen... um nicht vom Heideland zu sprechen, das Juvignac umgibt - ein Paradies für Vögel, Schmetterlinge und ursprüngliche Natur...
 
 
 
Juvignac: Natur neben Steinen
 
 
       Denn eigentlich fing hier schon alles an, als Hannibal mit seinen Elefanten in Juvinius Halt machte, bevor er weiter Richtung Alpen zog, und Karl der Große hier die Sarazenen bezwang. Im Jahre 1092 wurde dann die erste Kirche gebaut, wenig später die römische Brücke - und 1790 entstand auf der Erde von Juvinius endlich die Gemeinde Juvignac. 50 Jahre später sorgte der Bürgermeister für eine moderne Brücke, und das Thermalbad machte den Ort so richtig berühmt.
 
 

.