Soubès, ein grünes Paradies am Mittelmeer

        Auch wenn, im Gegensatz zu anderen Gebieten nahe dem Mittelmeer, die Umgebung von Soubès gut mit Wasser versorgt ist, so dauerte es doch bis Anfang des 18. Jahrhunderts, bis die Bewohner das wertvolle Elixier in ihren eigenen Mauern hatten. Bis zum Bau des ersten Brunnens nahe dem Kirchplatz und der Hauptstraße war der Fluss die einzige Wasserquelle. Sein Bassin wurde erst 70 Jahre später hinzugefügt.
 

Die grünen Täler von Soubès: Brèze und Soubrebet
 
 

Wanderwege für Naturliebhaber bei Soubès

 
        Auch wenn Soubès verwaltungstechnisch und historisch eher zu Lodève gehört, weist seine Natur doch auf seine Verbindung mit dem Larzac und dem Causse hin. Die Quellen in seiner Umgebung werden in der Hauptsache von dem Wasser gespeist, das aus den höher gelegenen Teilen des Causse abfließt. Wie in der Larzac-Landschaft stößt man auf den Wanderwegen für Naturliebhaber auf bizarre Felsformationen, das Land ist karstig, eher geeignet zur Zucht von Schafen und dem Anbau der typischen Weinsorten des Mittelmeerraumes als für eine traditionelle Landwirtschaft.
 
 
 
 
       Der Wassermangel im mittelalterlichen Soubès erklärt sich durch seine Lage auf einer Anhöhe von 239 Metern. Von seiner Burg und der Altstadt aus hat man einen herrlichen Blick auf die grünen Täler der Brèze, den Fluss, an dem die Bewohner früher ihr Wasser holten, und eine Art großen Wassergraben im Norden, dem Soubrebet, der nordwestlich von Soubès schließlich in die Brèze mündet.
 
Kapelle bei Saint-Jean-de-Fos