Die Natur um Saint-André-de-Sangonis

        Saint-André-de-Sangonis liegt in der Hérault-Ebene, zwischen den Bergen, die den Lac de Salagou einschließen und dem Berg Pic Saint Loup, der nicht nur für seinen hervorragenden Wein, sondern auch für seine Wanderwege durch unberührte Natur bekannt ist.
 
       Doch man findet die Reben nicht nur im unmittelbaren Gebiet des Pic Saint Loup - auch die Wirtschaft von Saint-André-de-Sangonis beruht vorwiegend auf Wein, oft Biowein, der die ursprüngliche Flora erhält. Die Weinberge sind von immergrüner Strauchheide umgeben, wo noch eine gesunde Artenvielfalt vorhanden ist.
 

Kapelle bei Saint-Jean-de-Fos
 
       Das Klima von Saint-André-de-Sangonis wird vom Mittelmeer bestimmt - die Winter sind mild, die Sommer heiß - was ideal ist für die Entwicklung eines guten Weins.
 
 
 
       Eine akute Gefahr für die Erhaltung der Natur von Saint-André-de-Sangonis entstand dagegen mit dem Bau der Autobahn zwischen Montpellier und Lodève. Denn als sie freigegeben wurde, hatte man dafür gesorgt, dass sie durch keinerlei Orte führte - außer durch Saint-André-de-Sangonis. Doch die Gefahr wurde dank einer Umgehungsstraße gebannt, die den Bewohnern ihre Ruhe und eine sauberere Luft wiedergab...
 
 

Heile Natur von Saint-André-de-Sangonis - Rastplatz der Störche

       Eines der deutlichsten Zeichen, dass bei Saint-André-de-Sangonis die Natur noch in Ordnung ist, setzen die - Störche. Seit einigen Jahren kann man sie im Frühling auf der Ebene rund um den Ort beobachten.
 
        Manchmal im März, manchmal auch erst im April sind sie da, die Störche auf dem Weg zu ihren Nistplätzen im Norden. Dass sie Saint-André-de-Sangonis zu einem ihrer Schlafplätze erwählt haben, betrachten die Bewohner des Ortes als Hinweis auf die Qualität des Wassers in ihrer Umgebung und die Erhaltung der Artenvielfalt. Die Störche, eines der Vogelarten, die nachts nicht fliegen können und deshalb jeden Abend einen Rastplatz aufsuchen, finden in der Ebene des Hérault-Tales alles, was sie für eine Nacht brauchen: eine genügende Menge an Kleingetier und Wasser, das von den Giften einer industrialisierten Umwelt verschont blieb.