Montpellier Méditerranée Métropole

 
 
 

Die Vielseitigkeit der Welt um Montpellier

 
        Orte wie zum Beispiel Lattes zählen gleichzeitig auf neue Technologie und Natur. Der Hafen des Ortes ist bekannt für seine modernen Bauten, doch die Gemeinde beherbergt auch Méjean, einen der schönsten Naturparks im Süden von Frankreich. Es ist wahr, dass nicht nur die Hauptstadt des Bezirks, Montpellier, danach strebt, das Leben seiner Bewohner durch moderne Technik und die Errungenschaften des 21. Jahrhunderts zu bereichern und verschönern. Trotzdem herrscht in den verschiedenen Orten, die zur Metropole „Montpellier Méditerranée” zählen, nicht immer die gleiche Meinung darüber vor, welche der modernen Errungenschaften für ihre Bewohner denn auch wirklich nützlich sind.
 
 
 
 
 
 
 
 
        Eigentlich haben die Städte und Dörfer von „Montpellier Méditerranée Métropole” nur eines gemeinsam: den blauen Himmel und die Sonne die - meistens - die Farben der Weinberge, der Täler, der kargen Ebenen, Seen und reichen Wälder, der alten Bauernhäuser und modernen städtischen Bauten erstrahlen lässt.
 
 
 
 
 
 
        Das Mittelmmer hat zwar das Sagen über das Klima des ganzen Bezirks, doch es beeinflusst eigentlich nur das Leben der Städte und Dörfer nahe der Küste. Im Landesinneren herrscht dagegen das Ambiente der Berglandschaft vor...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Im Gegensatz zu, zum Beispiel, Montpellier, setzen viele der kleineren Gemeinden lieber auf althergebrachte Werte: Natur, Tradition, Ruhe. Ihre Bewohner leben von Landwirtschaft, meistens Weinbau, und häufig auch vom Tourismus, dem sie mit ihrer intakten Natur, ihren traditionellen Festen und der Abwesenheit von Industrie und Autobahnen etwas bieten, dass in der modernen Welt nur noch selten zu finden ist. Doch diese Einstellung hindert Montpellier nicht daran, ein anerkanntes Zentrum der modernen Technik zu sein, dessen Erfindungen und Errungenschaften bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind und die im Augenblick immer noch weiter ausgebaut werden.
 
 
 
 
 
        Seit Jahren finden in der Metropole immer mehr Leute zu einer Tätigkeit zurück, die man fast verloren glaubte: Kunst und Kunsthandwerk. Künstler aus der ganzen Welt haben die Schönheit des Bezirks entdeckt und sich dort angesiedelt. Durch sie werden die Traditionen von Dörfern erhalten oder wiederbelebt, die schon in frühen Jahren - oft im hohen Mittelalter - für die Erzeugnisse Ihrer Kunstwerkstätten bekannt waren und damit für den Wohlstand der Bürger und die Entwicklung der Orte sorgten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Die im Jahre 2015 erschaffene Metropole Montpellier Méditerranée umschließt 31 Gemeinden mit inzwischen mehr als 4000 Einwohnern. Schon vor Jahrhunderten wurde hier eine der ersten französischen Fakultäten für Medizin gegründet.
 
 
 
 
 
        Doch inzwischen brilliert die Metropole auch mit ihrer beträchtlichen Anzahl an Firmen, die sich der neuen Technologie verschrieben haben und durch Preise für Ideen und Neuerungen gefördert werden. Mit dem Sport hat sich die Metropole eine weitere Priorität gesetzt. Seit Jahren unterstützt sie möglichst viele Sportclubs und versucht, internationale Ausscheidungen nach Montpellier zu ziehen. Sie fördert ebenfalls den Weinbau, den klassischen Reichtum des Bezirks, der immer mehr auf die traditionelle „Quantität” verzichtet und stattdessen auf Qualität setzt.