Clermontais
Salasc
 
 

Clermontais - wo die Natur noch rein ist...

       Das Wort, das am besten zu der Region Clermontais passt, ist „Natur”. Es gibt wenige Gebiete in Europa, wo die Natur noch so rein und großteils ursprünglich ist wie in dem kleinen Gebiet zwischen Hérault-Tal und Larzac. Die Hauptstadt des Clermontais ist Clermont l'Hérault, eine kleine, ruhige Stadt, die dem Bewohner jedoch trotz ihrer geringen Größe ein gutes Kulturangebot bietet.
 

See von Salagou
 
 
 

Die vielfältige Landschaft des Clermontais

       Clermontais ist eine Region, die so ziemlich alles zu bieten hat, was ein Naturliebhaber sich wünschen kann: den Salagou-See mit seinem Artenreichtum oder den Cirque de Mourèze, mit seinen bizarren Felsen, die Frauen, Kinder, Tische und Trolle darstellen und den Eindruck geben, ein Riese hätte sie per Hand geformt. Etwas weiter südlich verändert sich die Landschaft, um sich in eine sanfte Ebene entlang dem Fluss Hérault zu verwandelt, wo malerische Städte wie Canet direkt am Wasser gebaut sind. Und etwas östlich beginnt schließlich das Vulkangebiet.
 
 
Die bizarren Felsen von Mourèze
 
 
 
        Céressou, der Vulkan auf dem Gebiet des Clermontais, hat sich vor Urzeiten aus dem Meer erhoben, das damals das Land bedeckte. Geologisch gesehen hängt er mit den Vulkanen des Massif Central zusammen, die auf der gleichen Linie liegen. Man sagt, der Vulkan sei im Mittelalter von den Burgherren in Fontes für Hinrichtungen benutzt worden - die von den Burgterrassen aus gut sichtbar waren.
 
 
 
 
       Doch das Herz des Clermontais ist der Salagou-See, der mit seiner natürlichen Schönheit und dem Artenreichtum, der den See und seine nähere Umgebung bevölkert, der ganzen Region seinen Stempel aufgedrückt hat.
 
Turm von Canet im Hérault
 
 
 
 
       Der Salagou-See wird von sieben Gemeinden regelrecht eingerahmt. Sie alle sind ruhige Orte, in denen die Natur noch eine große Rolle spielt. Sie leben vor allem vom Weinbau und einem Tourismus, den man noch als „Natur-Tourismus” bezeichnen kann: Menschen, die wandern und die Tierwelt beobachten wollen und die Stille lieben. Ein Netz von Wanderwegen zieht sich durch die Dörfer, teilweise aus alten Pfaden bestehend, die die Bewohner der Orte benutzten, um zum Markt zu ziehen oder sich gegenseitig zu besuchen.