Salasc
 
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Salasc, geschütztes Kulturgut des Salagou

 
        Salasc gehört zu den Orten, wo es für einen Privatmann - und selbst für ein öffentliches Amt oder die Gemeinde selbst - nicht einfach ist, zu bauen. Denn jede noch so kleine Bautätigkeit unterliegt den strengen Regeln für alle Gebiete, die auf der Liste des geschützten Kulturguts von Frankreich stehen.
 
Natursteinfassade in Salasc
 
 
 
        Die Gemeinde von Salasc ist Teil des Grand Site du Salagou, der „großen Stätte des Salagou”. In einem solchen Gebiet, sind nicht nur die Pflanzen und Tiere - also die Natur an sich - geschützt, sondern auch die alten Häuser. So findet man in Salasc noch die ursprüngliche Bauweise aus Naturstein, die die Häuser im Sommer kühl hält und im Winter die Wärme konserviert.
 
 
 

Salasc, wichtigste Gemeinde im Mittelalter

 
 
        Im Mittelalter war Salasc nicht nur die bedeutendste Gemeinde im Tal von Salagou, sondern auch der einzige Ort, der nicht auf einem Hang lag. Heute gehören die Gebäude von damals zum Kulturgut - die Stadtmauern, die am Ende des Mittelalters errichtet wurden, die Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert renoviert wurde und natürlich die Béals, die die Felder der Umgebung bewässerten.
 
 
 

Bauen in Salasc: Häuser zum Wohlfühlen

 
 
        Die Regeln des Grand Site du Salagou haben eigentlich nur ein Ziel: das Tal mit seinem gesamten natürlichen, aber auch architektonischem Reichtum soll in seinem ursprünglichen Zustand erhalten bleiben und gleichzeitig ein Ort sein, an dem sich jeder frei bewegen kann, solange er ihn achtet.
 
        Für die Architektur bedeutet dies vor allem, dass niemand das Recht hat, die Landschaft mit modernen Bauten zu verschandeln, die nicht ins allgemeine Bild passen. Der wichtigste Baustoff bleibt der Naturstein, der ja auch dem Klima am meisten entspricht - mit anderen Worten, die Bewohner von Salasc haben das Recht, Häuser zu bauen, in denen sich jeder in einer natürlichen und gesunden Weise wohl fühlt.